„Ein zweifaches Verschwinden sichtbar machen“: Marko Zink

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Fotocredit: Marko Zink, Auslöschung_2, 2017, analoge Panoramafotografie, Lambda Print, kaschiert auf 3mm Dibond, 66 x 160 cm, Edition: 3 + 2 AP, Courtesy: Marko Zink / Galerie Michaela Stock

Die Arbeiten von Marko Zink haben einen enormen Wert für uns, da seine Bilder die KZ-Gedenkstätte Mauthausen aus einem ganz neuen Blickwinkel zeigen. Und das ist es auch was wir mit unseren Vermittlungsprogrammen erreichen möchten. Die Besucherinnen und Besucher sollen über ihre individuellen Wahrnehmungen selbständig Bezüge herstellen und ihren eigenen Zugang zu diesem Ort finden“, erklärt Barbara Glück, Direktorin der KZ-Gedenkstätte Mauthausen.

Die von Marko Zink gewählte Kunstform ist die analoge Fotografie. Er bearbeitet seine Filme, ehe er sie belichtet. Er kocht oder stanzt sie, behandelt sie mit Chlor oder Tintentod. Mit diesem filigranen Filmmaterial fotografiert er ausgewählte Orte in- und außerhalb des ehemaligen Konzentrationslagers wie z.B. die Lagerstraße, den ehemaligen Sportplatz oder die Marbacher Linde, unter der tausende Leichen verscharrt wurden.


Die KZ-Gedenkstätte Mauthausen lädt zur

Ausstellungseröffnung
​ „M 48° 15′ 24.13″ N, 14° 30′ 6.31″ E“
​des österreichischen Fotografen Marko Zink

​am Mittwoch, den 10. April 2019, 18:00 Uhr
an die KZ-Gedenkstätte Mauthausen,
ehemaliges Reviergebäude,
Erinnerungsstraße 1, 4310 Mauthausen.


​Freier Eintritt.

​Kostenloser Shuttlebus-Service von Wien nach Mauthausen und retour.

Aufgrund begrenzter TeilnehmerInnenzahl verbindliche Anmeldung für den Shuttlebus hier.

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