WERKSCHAU XXI – MARIA HAHNENKAMP

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Farbfotos / digital geschnittenes Ornament (1860) in die Gelatineschicht / bis zum Papierträger herausgerissen / 2007

Maria Hahnenkamp gilt als eine der zentralen Künstlerinnen der zweiten feministischen Generation in Österreich, die in ihren überwiegend fotografischen Arbeiten eine kritische Auseinandersetzung mit dem Status des weiblichen Körpers in unserer Gesellschaft vorantreibt. Anders als ihre Vorgängerinnen bringt sie nicht mehr den eigenen Körper in performativ-prekäre Lagen, sondern analysiert den gesellschaftlichen und medialen Umgang mit dem weiblichen Körper per se bzw. die psychologische Auswirkung auf ihn und sucht auf einer zugleich sinnlichen und intellektuellen Ebene nach einer Manifestation dieses komplexen Macht- und Unterwerfungssystems.

ERÖFFNUNG am DONNERSTAG, 23. JUNI, 19.00 UHR

Werkstattgespräch mit Maria Hahnenkamp: Donnerstag, 7. Juli um 19.00 Uhr

Zur Ausstellung erscheinen: Werkschaukatalog (Fotobuch Nr. 56/2016)
Werkschau-Fotoedition Nr.15/2016: Regina/Fragmente (aus der Serie Regina Fritsch), 2012

FOTOGALERIE WIEN, Währinger Strasse 59/WUK, 1090 Wien

Ausstellungsdauer: 24. Juni – 29. Juli 2016