ANALOG_DIGITAL: FOTOFILM

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Fotofilme sind Filme, die im Wesentlichen aus stillstehenden Fotografien bestehen, die unsere Sehgewohnheiten hinterfragen und uns das Kino denken lassen. Sie verlangen nach aktiven, reflektierenden ZuschauerInnen. Sobald das Bild im Film steht, lädt es uns zur Kontemplation ein.

Fotofilm ist eine Kooperation mit der Kunstuniversität Linz (Bildende Kunst/ Experimentelle Gestaltung) und dem Verzió Human Rights Documentary Festival (Budapest) und wird von Gusztáv Hámos, Katja Pratschke und Thomas Tode kuratiert. Im Rahmen ihrer langjährigen Arbeit am Thema entstand unter anderem auch das Buch Viva Fotofilm! bewegt/unbewegt (Marburg 2010).

KuratorInnen: Gusztáv Hámos, Katja Pratschke, Thomas Tode

Metro Kinokulturhaus, Johannesgasse 4, 1010 Wien

Der 1. cyberlab-Tipp:
7.12.: 19:00 Uhr Programm 1: PRE-CINEMA: MAREY, MUYBRIDGE & TABLEAU VIVANT
21:00 Uhr Programm 2: AGGREGATZUSTÄNDE

Der 2. cyberlab-Tipp: S/W und C-41-Filmentwicklungen (und die Scans dazu) bei uns sind schnell und günstig. Kommen Sie mir Ihren Filmen vorbei...

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Welcome Home: Anita Witek und Alexandra Baumgartner

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ANITA WITEK
"reset (#8/nicht mehr)", 2016, Unikat, analoger C-Print, 100 x 120 cm, gerahmt

Den revolutionärsten Moment in der Entwicklung der Malerei nannte der Dadaist und Dichter Tristan Tzara die Erfindung der Collage und meinte damit den fundamentalen Bruch mit etablierten Formen künstlerischer Repräsentation. In den die Collage bestimmenden technischen Verfahren, im Kleben (frz. coller), Kratzen, Schneiden, Reißen, Falten, Montieren, Assemblieren, Dekomponieren usw. steckt ein radikales Potential. Speisten sich die Papiers collés der Kubisten aus Gebrauchtem, Verworfenem und dem vermeintlich Banalen, umschwärmen uns heute die vielfach reproduzierten, reformatierten und re-editierten Kopien eines beständig anwachsenden digitalen Debris. Der aktuelle Schwerpunkt der Fotogalerie Wien präsentiert in vier Ausstellungen ein breites Spektrum an Methoden und Verfahrensweisen der Collage in der zeitgenössischen Foto- und Videokunst. Sichtbar werden dabei die erzählerischen und autopoetischen Stärken dieser Kunstform ebenso wie ihre Innovationskraft als grundlegender, gerade im Einsatz neuer Technologien oder in räumlich-skulpturalen Erweiterungen zutage tretender Wesenszug. Stets lenken die Bilderdrifts auch anarchische, von Zufall und Spiel getriebene Energien.

FOTOGALERIE WIEN
Verein zur Förderung künstlerischer Fotografie und neuer Medien
Währinger Strasse 59/WUK, 1090 Wien-Austria
von 05.12.2017 bis 20.01.2018

Die Galerie ist vom 23. Dezember 2017 bis 8. Januar 2018 geschlossen.

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