Foto-Ausstellung auf dem Heldenplatz

Kriegsende 1945 – Verdichtung der Gewalt

An zwei Schauplätzen, dem Heldenplatz und dem Äußeren Burgtor, zeigt die Ausstellung zum Kriegsende 1945 in Österreich die Verdichtung der Gewalt in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs. Zwölf ausgewählte Orte – fotografiert von Stefan Oláh – veranschaulichen Gewaltverbrechen des NS-Regimes, das bis zur letzten Minute versucht, sein Terrorsystem in Österreich aufrecht zu erhalten und letzte Loyalitäten durch die Verbreitung von Angst und Schrecken zu erzwingen.
Wissenschaftlich-kuratorisches Team: Dieter A. Binder, Georg Hoffmann, Monika Sommer (purpurkultur), Heidemarie Uhl

Fotografie: Stefan Oláh, Gestaltung: Thomas Hamann, Grafik: Fuhrer, Wien

41 ausgewählte Erinnerungssplitter bekannter Persönlichkeiten zeigen die vielfältige Wahrnehmung der letzten Kriegstage. Da stehen auf Schautafeln Peter Alexander neben Viktor Matejka und Hermann Langbein, Udo Jürgens neben Ceija Stojka und Karl Merkatz, Thomas Bernhard neben Franz König und Bruno Kreisky neben Heimito von Doderer. Da macht sich Paula Preradović darüber Gedanken, dass aufgrund der vielen bei den Luftangriffen getöteten Singvögel laut einem Gärtner „ein arges Käferjahr bevorstehe“, zwei Meter weiter berichtet Lucia Heilman, die versteckt in einem Keller in der Gumpendorfer Straße zu den wenigen jüdischen Überlebenden Wiens zählte, von einem „ungeheuer belebenden Gefühl“: „Ich war glücklich, ich war selig, ich konnte endlich laufen, wohin ich wollte, und ich konnte mich auf jede Parkbank setzen.“
Zitiert von orf.at

ausstellung_kriegsende.5351661 apa
Heldenplatz, Äußeres Burgtor, Freifläche beim Papstkreuz

Diese Straße ist Kunst! AtelierRundgang

freie kunst und kultur atelierrundgang im 2. und 20. bezirk


Kunst ist Wahrnehmung von Leben und dem was dieses umgibt.

Hans Heisz erklärt die Wiener Taborstraße zur Kunst.

Die Taborstraße wahrnehmen, sie entdecken oder wieder entdecken. Menschen, Häuser Geschichte,
Geschichten, Triebe und Treiben auf altem und neuem Asphalt. Kein Bild könnte das alles darstellen.
Die Straße selbst aber schon, dachte der Künstler Hans Heisz und ernennt die Taborstraße zum Kunstwerk.




atelierrundgang 2015 freie kunst
AtelierRundgang im 2. und 20. Bezirk und der Welt vom 24. bis zum 26. April!


Spaß im Weltall: Selfie, Star Trek und Kaffee

Samantha Cristoforetti
Die italienische Astronautin Samantha Cristoforetti sorgt mit einem einzigen Tweet für eine Menge Aufsehen. Grund dafür: Sie lichtet sich auf der ISS im Kostüm der Kultserie Star Trek ab - und freut sich außerdem über die Lieferung eines Geräts, das für Italiener fast schon lebenswichtig ist. Weiterlesen auf focus.de

Kunst im Kasten: Robert Newald stellt aus

im kasten robert newald fotografie

Robert Newald: "Jedes meiner Bilder hat einen klaren Standpunkt. Ich übernehme im Moment der Aufnahme die Verantwortung und setze klare Grenzen."

Etwas Besonderes hat sich Robert Newald mit dem "Schaukasten" einfallen lassen. Hier sind nicht nur die Bilder von eigens dafür fotografierten Künstlern "im Kasten" - hier wird vom fotografierten Künstler selbst mitinszeniert und gemeinsam mit dem Fotografen präsentiert. Unter anderem werden hier der renommierte Regisseur, Autor und Maler Peter Patzak, die Schauspielerin Hilde Dalik, sowie der Schauspieler und Kabarettist Gerald Votava, die Filmemacherin Mirjam Unger und die Musikerin Teresa Rotschopf, mitwirken.

Vernissage: 21. April , 19 Uhr, Ausstellungsdauer: bis 1. Mai
Ort: West 46, 7., Westbahnstraße 46

Robert Newald

WEST46


Transit. Die Iraner in Wien. Fotografien von Christine de Grancy

Wo können Sie aufregende Fotos sehen und die Bilder sogar angreifen? Im Jüdischen Museum Wien läuft derzeit eine sehr tolle Fotoausstellung mit Bildern der Fotografin Christine de Grancy, geprintet auf special Black&White paper. Fragen Sie uns danach!

In den Jahren nach der islamischen Revolution im Iran 1979 wurden Juden über geheime Wege aus dem Land geschleust. Wien wurde für die meisten von ihnen zur Transitstation auf ihrem Weg in die USA oder nach Israel. Ihre religiöse Anlaufstelle war die Synagoge in der Großen Schiffgasse 8 in 1020 Wien, auch bekannt als „Schiffschul“. Der dort wirkende Rabbiner Schmuel Ernst Pressburger (1918 – 1993) und sein Sohn Michoel Pressburger waren die zentralen Figuren, die sich dem Schicksal der iranischen Juden widmeten. (...) Die Fotografin Christine de Grancy bekam in den Jahren von 1991 bis 1993 Zugang in die verborgene Welt der iranischen Juden in Wien und dokumentierte hier die Arbeit von Rabbiner Pressburger und seinem Sohn.
Kurator: Dan Fischman

Die Ausstellung ist noch bis 20. September zu sehen. Hier geht´s zum Jüdischen Museum Wien.

black & white paper cyberlab christine de grancy
cyberlab sagt: Eine beeindruckende Reportage mit großartigen SW-Fotos und herausragender Präsentation. Unbedingt ansehen!

eigensinnig macht Mode, Kunst und Fotografie

eigensinnig_toni tramezzini wien mode design fotografie
Mode in Schwarz/Weiss erfordert natürlich Fotos in Schwarz/Weiss. Und wenn beides wunderschön ist, dann ist man in Wien am Ulrichsplatz 4 bei....


LOUIS-BLANC-CORPUS eigensinnig journal toni tramezzini wien
Louis Blanc spielt mit dem Menschen und seinem Körper, der Kamera, dem Blickwinkel und seiner Imagination. In seiner Fotoserie ‚cORpuS‘ zeigt der französische Fotograf seine außergewöhnliche Interpretation des menschlichen Körpers. Hier weitersehen, - staunen,- und genießen!


Weg mit den digitalen Kameras und hin zum Analogen...

Victoria-Will-Profoto-Pro-8-Sundance-Bacon
At this year’s Sundance Film Festival, photographer Victoria Will decided to put down her digital camera and use a century-old technique to shoot the stars. The result is celebrity portraits unlike any other you have ever seen before. Weiterlesen auf profoto.com

Der cyberlab-Tipp: Solche und ähnliche Bilder sehen Sie ab 16. April in den beiden EXPOSED - Ausstellungen in Wien!

Hier geht´s zum facebook-Event in der LUMINA GALLERY.

Und das ist der Link zum facebook-Event in der ART GALLERY VIENNA.


Lang, länger, Leinwand! Jubiläumsaktion verlängert!!

wir sind 15 leinwandbilder günstiger cyberlab aktion jubiläum

AKTION VERLÄNGERT BIS 26.04.2015!!!

Hier gibt´s alle Infos dazu!



Der ideale Monitor für die besseren Fotos

Das sagt wikipedia zum wichtigen Thema "Kalibrieren des Bildschirms":
Für farbkritische Anwendungen benötigt man eine verlässliche Farbdarstellung. Fotografen und Bildbearbeiter müssen der Bilddarstellung an ihrem Monitor vertrauen können, um Bildeigenschaften richtig beurteilen und ggfs. Korrekturen vornehmen zu können. Dasselbe gilt für die farblich vorhersehbare Erstellung von Druckvorlagen, die Gestaltung von Grafik aller Art und die Beurteilung der Farbwiedergabe von Videofilmen.

Die meisten Monitore werden jedoch mit recht willkürlichen Einstellungen von Farben, Kontrasten und Helligkeitsverteilung ausgeliefert. Selbst wenn ein Monitor vom Hersteller gut voreingestellt wurde, wird aufgrund der Alterung nach gewisser Zeit eine Nachbesserung der Einstellungen nötig.

1. Methode: Do It Yourself: Der Fotograf Andreas Klinger empfiehlt EIZO Monitore und hat in seinem Blog viel Nützliches zusammengeschrieben. Bei datacolor.com sind Messsonden erhältlich, diese kosten ca. 80,-, Monitore gibt es bei EIZO schon ab 500,-. HIER lesen Sie alles Wissenwerte darüber. Klicken Sie auf das Video und sehen Sie, wie einfach es ist, den Bildschirm selbst zu kalibrieren!

spyder_kalibrieren
eizo_klinger_monitor





2. Methode: Lassen Sie sich helfen!

Andreas Klinger kalibriert für Sie Ihren Monitor,
einfach kontaktieren und etwas vereinbaren!








EXPOSED WEST - Exploring The Roots

exposed_west 46 pinhole day
An exhibition on the Worldwide Pinhole Photography Day

Exposed West – featuring Polaroid and more…

Mit/With Sina Boroumandi, Luis Corrales, Andrea Ehrenreich, Alex Halada Dennis Iwaskiewicz, Alexander Magedler, Torsten Pauer, Reisinger Zsuzsanna, Tina Toth, Damla Yilmaz

gerhard hinterleitner west46 exposed pinhole day



Heute Abend, am 7. April, geht´s um 19 Uhr im WEST46 los, 1070 Wien, Westbahnstrasse 46!













Kunst an der Leine

alberthall_ kunst an der leine fotografie ausstellung

Kunst an der Leine ist alles andere als bloß eine Ausstellung. Vielmehr ist es die Idee Künstler, Kunstbegeisterte, sowie all jene, die nur wegen der Livemusik und den Drinks gekommen sind, an einem Ort zusammenzubringen. Umso schwerer fällt es, diese Veranstaltung mit einem Wort zu beschreiben. Gerade in der Zeit in der "anders", absolut nicht mehr anders ist.
Stellt euch einfach einen Abend vor, an dem Ihr zwischen ausgewählten Werken österreichischer Künstler entlangspaziert. Fast wie in einem schönen Garten, umgeben von Leinen und Exklusivität. Nur ohne Garten. Ein unvergessliches Event von Künstlern, mit Künstlern. Und natürlich mit euch.

Facebook-Event

Ausstellende Künstler:
Andreas Bübl, Flora P., Helge Kirchberger, Ingo Kremmel, Edith Laurent-Neuhauser, Kambis Mahdavian, Roland Pum, Alfred Weissenegger, Martin Wieland, Manuel Tauber-Romieri, Sebastian Tschebull

flora p. kunst an der leine albert hall wien 1080 fotografie

Rinko Kawauchi - Illuminance

Rinko Kawauchi kunsthaus wien fotoausstelung japan

Das KUNST HAUS WIEN eröffnet seinen Schwerpunkt Fotografie mit dem beeindruckenden Werk der japanischen Künstlerin Rinko Kawauchi (*1972). Die Ausstellung ist die erste umfangreiche Mid-Career-Retrospektive der Fotografin in Europa. In groß angelegten Zyklen stellt sie ein universelles Gedächtnis und eine archetypische Erinnerung vor, die eine Reflexion über das menschliche Dasein ermöglicht.

Rinko Kawauchi findet weltweite Beachtung für die nuancierte Farbgebung und die schlafwandlerische Meisterschaft ihrer Komposition. Zudem gelingt es ihr durch Achtsamkeit auf kleine Gesten und zufällige Details ihre alltägliche Umgebung immer wieder aufs Neue zu verzaubern. Sie fängt mit ihrer Kamera elementare sowie beiläufige Momente ein, und das mit derselben konzentrierten Hingabe. Kawauchi erforscht das Besondere im Alltäglichen, dies führt sie schließlich zu den fundamentalen Kreisläufen des Lebens und der scheinbar unabsichtlichen Ordnung der Natur in formalen Strukturen. Die außergewöhnliche Sensibilität ihres Blickes auf die Welt, die uns umgibt, verleiht ihren Fotografien eine einzigartige Anziehungskraft.


Die Ausstellung ist noch bis 5. Juli 2015 im KUNSTHAUS Wien zu sehen!


Der cyberlab-Tipp ist das Rahmenprogramm

Mittwoch 15. April 2015, 19 Uhr
Japanische Fotobücher
Themenabend mit Andreas H. Bitesnich

Mittwoch 6. Mai 2015, 19 Uhr
Kuratorenführung mit Verena Kaspar-Eisert

Mittwoch 20. Mai 2015, 19 Uhr
Josef Haslinger - Lesung und Gespräch
Der Autor liest einen neuen Text, inspiriert von den Fotografien Rinko Kawauchis.

Mittwoch 27. Mai 2015, 19 Uhr
Positionen japanischer Fotografie
Vortrag mit Christine Frisinghelli